Bewerbung für ein Praktikum: Aufbau, Unterlagen und Muster

Eine gute Bewerbung für ein Praktikum besteht aus einem kurzen, persönlich adressierten Anschreiben, einem übersichtlichen Lebenslauf und den passenden Nachweisen. Im Betreff nennst du Praktikumswunsch, Berufsfeld und Zeitraum, im Text begründest du, warum du genau zu diesem Betrieb willst und was dich geeignet macht. Berufserfahrung erwartet dabei niemand: Ein Praktikum ist der Ort, an dem du sie sammelst. Entscheidend ist, dass deine Unterlagen sauber, fehlerfrei und auf die konkrete Stelle zugeschnitten sind. In diesem Ratgeber gehen wir jeden Bestandteil Schritt für Schritt durch, mit Muster, Checkliste und den Besonderheiten für Schülerpraktikum, Pflichtpraktikum und Bewerbung per E-Mail.
Kurz gesagt
- Anschreiben: maximal eine Seite, persönliche Anrede, Betreff mit Praktikumsart, Berufsfeld und Zeitraum.
- Unterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen und Nachweisen, ein Foto ist freiwillig.
- Ohne Erfahrung: Schulprojekte, Studieninhalte, Nebenjobs und Ehrenamt zeigen, was du kannst.
- Häufigste Fehler: Rechtschreibfehler, unsortierte Unterlagen und ein Anschreiben, das an jeden Betrieb gehen könnte.
- Schülerpraktikum: vorher beim Betrieb nachfragen, ob eine schriftliche Bewerbung gewünscht ist und welche Unterlagen nötig sind.
Inhaltsverzeichnis
- Bevor du schreibst: Kläre, welches Praktikum du suchst
- Welche Unterlagen in deine Praktikumsbewerbung gehören
- Das Anschreiben: Aufbau Schritt für Schritt
- Muster: Anschreiben für ein Pflichtpraktikum
- Bewerbung ohne Berufserfahrung: So zeigst du, was du kannst
- Bewerbung per E-Mail oder Online-Formular
- Schülerpraktikum: Was bei der Bewerbung anders ist
- Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
- "Bewerbung um" oder "Bewerbung für" ein Praktikum?
- Unsere Sicht: Individuell bewerben heißt nicht, alles allein zu machen
- Praktikumsbewerbungen mit Appliqu
- Häufige Fragen zur Praktikumsbewerbung
- Quellen
Bevor du schreibst: Kläre, welches Praktikum du suchst
Die Art des Praktikums bestimmt, was in deine Bewerbung gehört. Ein Betrieb liest eine Bewerbung für ein zweiwöchiges Schülerpraktikum anders als eine für ein sechsmonatiges Praktikum im Masterstudium. Kläre deshalb zuerst drei Punkte:
- Art des Praktikums: Schülerpraktikum, Pflichtpraktikum laut Studien- oder Prüfungsordnung, freiwilliges Praktikum während des Studiums oder ein Orientierungspraktikum vor einer Ausbildung oder einem Studium.
- Zeitraum: Wann genau kannst du anfangen, und wie lange bist du verfügbar? Gib konkrete Monate oder Daten an, nicht "im Sommer".
- Ziel: Was willst du lernen? Ein Bereich, eine Methode, ein Berufsbild, das du kennenlernen möchtest. Dieses Ziel wird später zum roten Faden deines Anschreibens.
Bei einem Pflichtpraktikum lohnt sich ein Satz dazu im Anschreiben, denn für den Betrieb ist das eine relevante Information. Die konkreten Vorgaben deiner Hochschule, etwa Mindestdauer oder Tätigkeitsbereich, findest du in deiner Prüfungsordnung oder beim Praktikumsamt deines Fachbereichs. Fragen zu Vergütung und rechtlichen Rahmenbedingungen klärst du am besten direkt mit dem Betrieb oder mit der Studienberatung, weil die Regeln von der Art und Dauer des Praktikums abhängen.
Welche Unterlagen in deine Praktikumsbewerbung gehören
Zur Grundausstattung einer Praktikumsbewerbung gehören laut IHK-Praktikumsleitfaden Anschreiben, Lebenslauf, ein freiwilliges Bewerbungsfoto sowie Kopien von Zeugnissen und weiteren Qualifikationsnachweisen. Im Überblick:
| Unterlage | Pflicht? | Was hineingehört |
|---|---|---|
| Anschreiben | ja | Motivation, Eignung, Zeitraum, Bezug zum Betrieb |
| Lebenslauf | ja | tabellarisch, Bildungsweg, Erfahrungen, Kenntnisse |
| Zeugnisse | ja | letztes Schulzeugnis, bei Studierenden aktueller Notenspiegel oder Abiturzeugnis |
| Weitere Nachweise | empfohlen | Sprachzertifikate, Kurse, Bescheinigungen über Ehrenamt oder Nebenjobs |
| Bewerbungsfoto | freiwillig | professionell, aktuell, kein Urlaubsfoto |
| Bescheinigung der Hochschule | bei Pflichtpraktikum oft sinnvoll | Nachweis, dass das Praktikum vorgeschrieben ist |
Nicht jede Stellenanzeige verlangt alles. Wenn dort steht "Lebenslauf und kurzes Motivationsschreiben", schickst du genau das. Zusätzliche Unterlagen, die niemand angefragt hat, machen eine Bewerbung nicht stärker, sondern unübersichtlicher.
Das Anschreiben: Aufbau Schritt für Schritt
Das IHK-Praktikumsleitfaden beschreibt das Anschreiben als Herzstück der Bewerbung: Es erläutert knapp, was der Betrieb über dich und deine Erwartungen wissen sollte. Halte es auf maximal einer A4-Seite. Für das formale Layout nach DIN 5008 findest du in unserem Ratgeber zum Anschreiben-Layout nach DIN 5008 alle Abstände und Positionen.
1. Briefkopf und Anrede
Oben stehen deine Kontaktdaten, darunter die Anschrift des Betriebs und das Datum. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt in ihrer Anleitung zum Musteranschreiben für ein Praktikum, das Anschreiben persönlich zu adressieren. Steht in der Anzeige kein Name, ruf kurz an oder sieh auf der Karriereseite nach. "Sehr geehrte Frau Weber" wirkt deutlich vorbereiteter als "Sehr geehrte Damen und Herren".

2. Betreff
Nach derselben Anleitung der Bundesagentur gehören in den Betreff der Praktikumswunsch, der Beruf und der gewünschte Zeitraum. Ein Beispiel:
Bewerbung um ein sechsmonatiges Pflichtpraktikum im Marketing von März bis August
So weiß die Personalabteilung auf einen Blick, worum es geht und ob der Zeitraum passt.
3. Einleitung
Der erste Satz entscheidet, ob weitergelesen wird. Verzichte auf "hiermit bewerbe ich mich". Steige stattdessen mit deinem Bezug zum Betrieb oder zum Fachgebiet ein:
- "Seit meinem Seminar zu nachhaltiger Logistik beschäftigt mich die Frage, wie Lieferketten emissionsärmer werden. Genau daran arbeitet Ihr Team in Hamburg."
- "Als Schülerin der 9. Klasse möchte ich herausfinden, ob der Beruf der Mediengestalterin zu mir passt, und Ihre Agentur gestaltet die Plakate, die mir in meiner Stadt am meisten auffallen."
4. Hauptteil: Motivation und Eignung
Die Bundesagentur rät, im Anschreiben zu begründen, warum du dich bei diesem Betrieb bewirbst, und zu zeigen, was dich motiviert und für das Praktikum geeignet macht. Teile den Hauptteil in zwei kurze Absätze:
- Warum dieser Betrieb: ein konkretes Produkt, Projekt, eine Arbeitsweise oder ein Wert, der dich überzeugt. Ein Satz, der auf jedes Unternehmen passt, ist hier zu wenig.
- Warum du: zwei bis drei Fähigkeiten mit Beleg. Nicht "ich bin teamfähig", sondern "In unserer Studiengruppe habe ich die Abstimmung zwischen fünf Personen und die Präsentation vor 80 Kommilitonen übernommen."
Wenn die Stellenanzeige konkrete Anforderungen nennt, greife sie direkt auf. Wie du Formulierungen aus der Anzeige sinnvoll übernimmst, zeigen wir im Beitrag Anschreiben aus der Stellenanzeige ableiten.
5. Schluss
Nenne noch einmal deinen Zeitraum, gegebenenfalls den Hinweis auf ein Pflichtpraktikum, und formuliere den Wunsch nach einem Gespräch selbstbewusst: "Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich." Dann folgen Grußformel und Unterschrift.
Muster: Anschreiben für ein Pflichtpraktikum
Das folgende Muster ist ein frei formuliertes Beispiel. Übernimm die Struktur, nicht den Wortlaut.
Bewerbung um ein Pflichtpraktikum im Bereich Personalentwicklung von April bis September
Sehr geehrte Frau Krüger,
in meinem Studium der Wirtschaftspsychologie hat mich kein Modul so gepackt wie "Lernen in Organisationen". Auf Ihrer Karriereseite habe ich gelesen, dass Ihr Team digitale Lernformate für Auszubildende entwickelt. Genau dort möchte ich mein sechsmonatiges Pflichtpraktikum absolvieren.
Im vergangenen Semester habe ich in einem Projektteam eine Umfrage unter 120 Studierenden konzipiert, ausgewertet und die Ergebnisse vor der Fakultät präsentiert. Neben dem Studium arbeite ich als Tutorin für Statistik und erkläre dabei jede Woche komplexe Inhalte so, dass sie verständlich werden. Mit Excel und SPSS arbeite ich sicher, Englisch spreche ich verhandlungssicher.
Das Praktikum ist laut Prüfungsordnung Teil meines Bachelorstudiums. Ich stehe Ihnen vom 1. April bis zum 30. September in Vollzeit zur Verfügung. Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.
Mit freundlichen Grüßen
Lena Hoffmann
Weitere vollständige Beispiele mit der jeweils passenden Stellenanzeige findest du auf unserer Seite mit Anschreiben-Beispielen.
Bewerbung ohne Berufserfahrung: So zeigst du, was du kannst
Die meisten Praktikumsbewerberinnen und Praktikumsbewerber haben noch keine Berufserfahrung. Das weiß jeder Betrieb, der ein Praktikum ausschreibt. Statt Lücken zu kaschieren, zeigst du Belege aus deinem bisherigen Alltag:
- Schule und Studium: Projektarbeiten, Referate, Facharbeiten, Hausarbeiten mit Bezug zum Praktikumsbereich, gute Noten in relevanten Fächern.
- Nebenjobs: Kassieren, Kellnern oder Nachhilfe zeigen Zuverlässigkeit, Kundenkontakt und Belastbarkeit.
- Ehrenamt: Jugendtrainer im Sportverein, Schülervertretung, Fachschaft oder Engagement in einer Hilfsorganisation.
- Eigene Projekte: ein Blog, eine programmierte App, ein Instagram-Kanal für den Verein, ein Portfolio mit Grafiken.
- Kenntnisse: Sprachen mit Niveau, Software, Führerschein, wenn er für die Stelle relevant ist.
Im Lebenslauf ordnest du diese Punkte tabellarisch und antichronologisch, also das Aktuellste zuerst. Gliedere in Abschnitte wie "Bildungsweg", "Praktische Erfahrungen", "Engagement" und "Kenntnisse". Bei Schülerinnen und Schülern reicht oft eine Seite, bei Studierenden höchstens zwei.
Wer aus einem anderen Fach oder Beruf in ein neues Feld wechselt, steht vor einer ähnlichen Aufgabe: übertragbare Fähigkeiten sichtbar machen. Hilfreiche Formulierungen dafür sammelt unser Ratgeber zur Bewerbung als Quereinsteiger.
Bewerbung per E-Mail oder Online-Formular
Die meisten Praktikumsbewerbungen laufen heute digital. Der IHK-Leitfaden betont, dass du auch bei E-Mail-Bewerbungen formell formulieren und auf korrekte Formatierung und Rechtschreibung achten solltest. Für den Versand gilt:
- Absenderadresse: Nutze eine seriöse Adresse mit deinem Namen, etwa vorname.nachname@…, keine Spitznamen.
- Betreff der E-Mail: derselbe wie im Anschreiben, also Praktikumsart, Bereich und Zeitraum.
- E-Mail-Text: drei bis vier Sätze mit Anrede, Hinweis auf die angehängte Bewerbung und Grußformel. Das eigentliche Anschreiben hängst du als PDF an.
- Anhang: alle Unterlagen in einer PDF-Datei, sinnvoll benannt, zum Beispiel "Bewerbung_Praktikum_Lena_Hoffmann.pdf". Achte auf eine handliche Dateigröße.
- Testversand: Schick die E-Mail zuerst an dich selbst und prüfe, ob alles lesbar ist.
Bei Online-Formularen kopierst du dein Anschreiben in ein Textfeld oder lädst es hoch. Lies vorher, welche Felder Pflicht sind, und fülle sie vollständig aus. Viele Unternehmen lesen Formularangaben mit einem Bewerbermanagementsystem aus, das sogenannte ATS-Parsing. Ein klar strukturierter Lebenslauf ohne verschachtelte Tabellen oder Grafiken wird dabei zuverlässiger erfasst.
Wenn du dich auf mehrere Praktika gleichzeitig bewirbst, behalte den Überblick über Fristen, Ansprechpersonen und Rückmeldungen. Ein einfaches System dafür beschreiben wir im Beitrag Bewerbungen organisieren.
Schülerpraktikum: Was bei der Bewerbung anders ist
Für ein Schülerpraktikum gelten etwas andere Regeln. Viele Betriebe, besonders kleinere, erwarten keine vollständige Bewerbungsmappe. Der IHK-Leitfaden empfiehlt deshalb, vor einer schriftlichen Bewerbung beim Betrieb zu klären, ob sie gewünscht ist und welche Unterlagen erforderlich sind.
So gehst du vor:
- Anrufen oder vorbeigehen: Stell dich kurz vor, nenne Schule, Klasse und den Zeitraum, den deine Schule vorgibt.
- Nachfragen: Wer ist zuständig? Brauchen Sie eine schriftliche Bewerbung? Welche Unterlagen?
- Bewerbung schreiben: Im Anschreiben beziehst du dich auf das Gespräch: "Vielen Dank für das freundliche Telefonat am Montag."
- Unterlagen beilegen: meist Anschreiben, Lebenslauf und das letzte Zeugnis, dazu bei Bedarf die Praktikumsbescheinigung der Schule.
Im Anschreiben eines Schülerpraktikums darf deine Neugier im Mittelpunkt stehen. Niemand erwartet Fachkenntnisse. Zeig, was dich an dem Beruf interessiert, welche Schulfächer dir liegen und was du in deiner Freizeit machst, wenn es einen Bezug zum Betrieb gibt.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Der IHK-Leitfaden nennt als häufige No-Gos Rechtschreibfehler sowie unordentliche oder unsortierte Unterlagen. Aus der Praxis kommen weitere typische Stolperstellen hinzu:
- Falscher Firmenname oder falsche Ansprechperson: passiert schnell, wenn du ein altes Anschreiben wiederverwendest. Prüfe jede Bewerbung einzeln.
- Kein Zeitraum: Ohne Zeitraum kann der Betrieb nicht planen und legt die Bewerbung oft zur Seite.
- Floskeln statt Belege: "motiviert, engagiert, teamfähig" sagt nichts, ein konkretes Beispiel sagt alles.
- Zu lang: mehr als eine Seite Anschreiben liest bei einer Praktikumsbewerbung kaum jemand vollständig.
- Unsortierte Anhänge: mehrere einzelne Dateien mit Namen wie "scan001.pdf" wirken unvorbereitet.
Lass jede Bewerbung vor dem Absenden von einer zweiten Person gegenlesen. Fremde Augen finden Fehler, die du nach dem dritten Durchlesen nicht mehr siehst.
"Bewerbung um" oder "Bewerbung für" ein Praktikum?

Beide Varianten begegnen dir in Stellenanzeigen und Ratgebern. "Bewerbung um ein Praktikum" ist die klassische, formellere Wendung und passt gut in einen Betreff. "Bewerbung für ein Praktikum" ist im Alltag ebenso verbreitet und wird von Personalabteilungen problemlos verstanden. Wichtiger als die Präposition ist, dass du innerhalb deiner Bewerbung bei einer Variante bleibst. Für den Betreff empfehlen wir "Bewerbung um", weil sie im formellen Schriftverkehr üblich ist.
Unsere Sicht: Individuell bewerben heißt nicht, alles allein zu machen
Wer ein Praktikum sucht, bewirbt sich selten nur einmal. Studierende schreiben oft parallel an mehrere Betriebe, um ein Pflichtpraktikum im richtigen Semester unterzubringen, Schülerinnen und Schüler suchen in einem engen Zeitfenster. Genau dann entsteht die Versuchung, ein Anschreiben zu kopieren und nur den Firmennamen zu tauschen.
Wir halten das für den falschen Weg. Jeder Betrieb merkt, ob ein Anschreiben für ihn geschrieben wurde. Die Anforderungen der Bundesagentur und der IHK zeigen es deutlich: persönliche Anrede, konkreter Bezug zum Betrieb, nachvollziehbare Motivation. Das lässt sich nicht mit einer Vorlage für alle erfüllen.
Deshalb schreibt Appliqu für jede Stelle ein eigenes Anschreiben und passt deinen Lebenslauf an die jeweilige Ausschreibung an. Appliqu sucht dafür in über 1,5 Millionen Jobs aus mehr als 500 Quellen, inklusive der Karriereseiten von Unternehmen, und bewertet jede Stelle per semantischem Matching gegen dein Profil. So bleibt jede Bewerbung individuell, auch wenn du dich auf viele Praktika gleichzeitig bewirbst. Und du entscheidest, wie viel Kontrolle du behältst: Im Modus "mit Freigabe" gibst du jede Bewerbung selbst frei, im Autopilot bewirbt sich Appliqu eigenständig.
Niclas Fischell
Praktikumsbewerbungen mit Appliqu
Wenn du dich auf mehrere Praktika bewerben willst, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen, bewirbt sich Appliqu für dich. Appliqu findet passende Praktikumsstellen, schreibt für jede ein individuelles Anschreiben, passt deinen Lebenslauf an und bewirbt sich direkt im Bewerbungsformular des Arbeitgebers. Rückmeldungen und Einladungen zum Vorstellungsgespräch erkennt Appliqu in deinem verbundenen Postfach, alle Bewerbungen siehst du an einem Ort.
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Häufige Fragen zur Praktikumsbewerbung
Wie lang sollte das Anschreiben für ein Praktikum sein?
Höchstens eine A4-Seite. Für eine Praktikumsbewerbung reichen meist drei bis vier kurze Absätze: Einleitung, Motivation für den Betrieb, deine Eignung und ein Schluss mit Zeitraum. Alles Weitere steht im Lebenslauf.
Brauche ich für ein Praktikum ein Bewerbungsfoto?
Nein, das Foto ist freiwillig. Wenn du eines beilegst, sollte es aktuell und professionell sein. Ein gutes Foto kann einen sympathischen Eindruck unterstützen, ein fehlendes Foto ist aber kein Nachteil für deine Bewerbung.
Wann sollte ich mich für ein Praktikum bewerben?
So früh wie möglich, besonders bei größeren Unternehmen und Pflichtpraktika in beliebten Bereichen. Viele Betriebe planen Praktikumsplätze mehrere Monate im Voraus. Für ein Schülerpraktikum frag rechtzeitig nach dem Zeitraum, den deine Schule vorgibt, und melde dich dann direkt beim Betrieb.
Was mache ich, wenn ich keine Rückmeldung bekomme?
Warte etwa zwei Wochen und frag dann freundlich per E-Mail oder Telefon nach dem Stand. Nenne dabei deinen Namen, die Praktikumsstelle und das Datum deiner Bewerbung. Eine kurze, höfliche Nachfrage zeigt Interesse und wird in der Regel positiv aufgenommen.
Wie bereite ich mich auf das Vorstellungsgespräch vor?
Informiere dich über den Betrieb, überlege dir Beispiele für deine Stärken und bereite eigene Fragen zum Praktikum vor. Typische Fragen und passende Antworten haben wir im Ratgeber zu Fragen im Vorstellungsgespräch gesammelt.
Quellen
- Bundesagentur für Arbeit: Anleitung Musteranschreiben für ein Praktikum
- IHK: JETZT #KÖNNENLERNEN, Praktikumsleitfaden
